Kurz gesagt
Ein Ausschlussbereich markiert eine Stelle innerhalb einer PV-Fläche, an der keine Module liegen, zum Beispiel ein Dachfenster oder einen Weg. Die Stelle wird vor der Rechnung aus der Fläche ausgeschnitten und erzeugt keine Reflexionen.
7.7.1 So geht's
- Im Menü „Ausschlussbereiche“ mit „Neuer Ausschlussbereich“ den Erfassungsweg wählen.
- „Auf Karte zeichnen“: jeder Klick setzt einen Punkt, ab drei Punkten beendet ein Doppelklick die Erfassung. Oder „KML-Datei hochladen“: jedes Polygon wird ein eigener Ausschlussbereich, Höhenangaben werden nicht verwendet.
- Eckpunkte auf der Karte oder in der Tabelle „Koordinaten“ korrigieren.
7.7.2 Wirkung
Ein Ausschlussbereich ist ein Polygon in der Draufsicht ohne Höhen. Vor der Rechnung wird er aus allen PV-Flächen ausgeschnitten, die er überlappt; eine Zuordnung zu einer bestimmten Fläche gibt es nicht. Auf der ausgeschnittenen Teilfläche entstehen keine Rechenpunkte. Das gilt für Freiflächen, dachparallele und aufgeständerte Dachanlagen; Fassaden werden nicht beschnitten. Ein Ausschlussbereich verschattet und verdeckt nichts, das leisten Hindernisse (Kap. 10.1). Die Voranalyse berücksichtigt Ausschlussbereiche nicht. Verfügbar in jedem Tarif ohne Mengengrenze.
7.7.3 Worauf achten
In diesen Fällen startet keine Simulation; die To-Do-Liste meldet sie:
| Fall | Abhilfe |
|---|---|
| Kanten eines Ausschlussbereichs kreuzen sich | Eckpunkte korrigieren |
| Ausschlussbereich liegt auf keiner PV-Fläche (Fassaden zählen nicht) | verschieben oder löschen |
| PV-Fläche liegt vollständig unter Ausschlussbereichen | Ausschlussbereich verkleinern oder PV-Fläche entfernen |
- KML-Import lehnt die ganze Datei ab, wenn ein Polygon Löcher hat oder weniger als drei gültige Punkte.
- Querneigungs-Bereiche: Bei einer in Bereiche zerlegten PV-Fläche darf ein einzelner Bereich ganz ausgeschnitten sein.
- Der Bericht zeigt die Ausschlussbereiche der simulierten Version auf den Karten und im Anhang (Kap. 14).